Eleganz ist nicht Glamour
Murat Arici
Einklinken. Verstehen. Liefern.
Aktuelle Projekte
DC Compliance Suite for WooCommerce
DC Compliance Suite
Governance-Infrastruktur für rechtssichere Produktdaten im E-Commerce – On-Premise, revisionssicher und ohne Kompromisse bei Datenschutz oder Performance.
- Single-Point-of-Truth-Architektur
- Adaptive Compliance für alle Branchen
- Zero-PII-Architektur
- Operational Intelligence
Custom Online Shop Plugin
Grundpreis & Kennzeichnung
Maßgeschneiderte Umsetzung zur korrekten Grundpreisberechnung und Kennzeichnung nach PAngV – lokal, ohne Abo-Abhängigkeit und langfristig wartbar.
- Berechnung & Anzeige des Grundpreises
- EU-Kennzeichnungspflichten erfüllen
- Multisite-fähig
- Keine externen Abhängigkeiten
Web Sicherheit
Entwicklung eines Notfall- und Kontrollprotokolls gemäß BSI-Grundschutz (orientiert an ISO 27001)
Für einen SaaS-Anbieter wurde ein einsatzfähiges Notfallprotokoll für kritische Sicherheitsvorfälle konzipiert und daraus ein vollständiges Lastenheft erstellt.
- Wiedererlangung der Systemkontrolle innerhalb weniger Sekunden
- Isolation kompromittierter Zugänge
- Geordnete Wiederherstellung aus geprüften Backups
- Übergabe limitierter Kontrollrechte an definierte Vertrauenspersonen
Musik und Lizenzen
Musik Plattform für Rechteinhaber
Von der Planung über die Entwicklung mehrerer Prototypen bis hin zur finalen Umsetzung wurde eine unabhängige Musiklizenzierungsplattform realisiert, die Rechteinhabern maximale Erlösanteile ermöglicht.
Ausgangslage:
In der gängigen Lizenzierungspraxis verlieren Rechteinhaber durch mehrstufige Beteiligungen bei Major-Verlagen oder Stock-Marktplätzen bis zu 75 % der möglichen Einnahmen. Eine eigene Plattform schafft die Möglichkeit, nahezu den vollen Erlös zu behalten und volle Kontrolle über Präsentation, Preisgestaltung und Metadaten zu erlangen.
Leistungen & Ziele:
- Planung und Umsetzung der Plattform vom Lastenheft bis zum Go-Live
- Entwicklung des IPI Data Pro-Plugins zur automatisierten Verwaltung branchenspezifischer Metadaten (IPI, ISWC, ISRC) ohne Abhängigkeit von Custom-Field-Plugins
- AJAX-basierte Audio-Previews mit Wellenform-Visualisierung
- Mehrstufiges Lizenz- und Preismodell auf WooCommerce-Basis
- Umsetzung ohne dauerhafte Abhängigkeit von Abo-Plugins
Ergebnis:
- Funktionsfähige, erweiterbare Plattform für Musiklizenzierung mit maximaler Erlösbeteiligung für Rechteinhaber
- Nahtlose Metadatenverwaltung und automatisierte Pflegeprozesse
- Stabile WooCommerce-Basis mit angepasster Produktdarstellung und flexiblen Lizenzoptionen
Musik und Lizenzen
Netzwerk-Diagnosemodul
End-to-End-Entwicklung und Integration eines Echtzeit-Netzwerkmonitorings in eine Compliance-Suite zur proaktiven Erkennung von Infrastrukturausfällen.
Ausgangslage
Ein Unternehmen mit kritischen Online-Diensten stand vor folgenden Herausforderungen:
- Manuelle Netzwerkchecks beanspruchten täglich 45+ Minuten
- Kein Frühwarnsystem für Ausfälle von Payment-Gateways
- Fragmentierte Diagnosetools ohne Compliance-Protokollierung
- Verzögerte Reaktion auf Störungen unternehmenseigener Server
Case Study – DC Compliance Suite
Projektgegenstand
Konzeption, Entwicklung und Implementierung einer Mandanten-Fähigen, Multisite-Kompatiblen und modularen On-Premise-Governance-Infrastruktur für E-Commerce-Systeme – von der Anforderungsanalyse über die prototypische Umsetzung bis zur produktionsreifen Architektur.
Ausgangslage
Im regulierten E-Commerce stehen Händler vor einem strukturellen Problem: Regulatorische Anforderungen (PAngV, LMIV, ElektroG, GPSR) werden meist durch isolierte Einzelfunktionen oder Drittanbieter-Plugins abgedeckt. Die Folge sind redundante Datenhaltung, inkonsistente Berechnungen und fehlende Nachweisbarkeit im Streitfall.
Typische Defizite bestehender Lösungen:
- Statt Live-Berechnung nur gespeicherte Werte – Grundpreise veralten, wenn sich Gewicht oder Preis ändern, ohne dass es jemand merkt
- Keine revisionssichere Audit-Trail – Im Abmahnfall kann nicht belegt werden, was wann im Frontend sichtbar war
- Unscharfe Datenschutz-Architektur – Logs enthalten oft personenbezogene Daten (IP, Order-IDs), die später aufwendig gelöscht werden müssen
- Branchen-Mix ohne System – Ein Produkt, das sowohl Lebensmittel als auch Elektrogerät ist (z.B. blinkender Teddybär), kann nicht sauber abgebildet werden
- Keine operative Intelligenz – Compliance ist ein „Prüf-Event“ statt ein kontinuierlicher, sichtbarer Zustand
Die DC Compliance Suite entstand aus der Überzeugung, dass Governance keine Sammlung von Einzelfeatures sein darf, sondern als durchgängiges Architekturprinzip im System verankert sein muss.
Ziele
- Single-Point-of-Truth für alle Compliance-relevanten Berechnungen – Backend, Frontend und Audit nutzen dieselbe Logik
- Forensisch belastbare Audit-Trails – Jeder relevante Zustand wird revisionssicher mit Hash-Chaining protokolliert
- Zero-PII-Architektur – Keine personenbezogenen Daten in Audit-Logs, anonyme Aggregation statt Tracking
- Adaptive Compliance für beliebige Branchen – Dynamische Fieldsets für Lebensmittel, Elektro, Textil, Kosmetik, Spielwaren – auch hybrid pro Produkt
- Operative Intelligenz – Compliance-Zustände werden im Arbeitsalltag sichtbar (Visual Badges, Drill-Downs), nicht nur in Berichten
- Volle Datenhoheit – On-Premise, keine externen API-Abhängigkeiten, keine versteckten Kosten
Vorgehensweise
1. Anforderungsanalyse & Architekturkonzeption
- Analyse der regulatorischen Rahmenbedingungen (PAngV, LMIV, ElektroG, GPSR, DSGVO) und deren technische Implikationen
- Identifikation der Kernprobleme: Daten-Divergenz, fehlende Nachweisbarkeit, Datenschutzrisiken
- Definition der Single-Point-of-Truth-Architektur als zentrales Entwurfsprinzip
- Erstellung eines detaillierten Lastenhefts mit technischen, funktionalen und datenschutzrechtlichen Anforderungen
2. Entwicklung der Kern-Architektur (A.R.I.DB Layer)
- Implementierung einer gekapselten Datenbank-Abstraktionsschicht mit:
- Schema-Enforcement – Automatische Strukturprüfung aller 14 Systemtabellen
- Immutable Ledger Logic – Append-Only für Audit-Logs, keine UPDATE-Methoden für historisierte Daten
- Zentrales Hash-Chain-Management – Berechnung von
prev_hashundcurrent_hashauf Systemebene - Strict Typing – Validierung aller Pflichtfelder vor Datenbank-Interaktion
3. Entwicklung der Fachmodule
DC_Etikett Modul (Adaptive Compliance Interface)
- Registry-Pattern-Architektur für dynamische Branchen-Fieldsets
- Out-of-the-Box: FOOD (LMIV) und ELECTRONICS (ElektroG)
- Plug-and-Play Extensions für KOSMETIK, TEXTIL, SPIELWAREN, HAUSHALT, MEDIA
- Multi-Type Compliance – Beliebig viele Etikettentypen pro Produkt kombinierbar (z.B. Spielzeug + Elektronik + Textil)
- Custom-Value-Generator für unvorhergesehene Spezialfälle
- Poka-Yoke-Validierung mit Platzhaltern und Pflichtfeld-Logik
DC_Ecom_Audit Modul (Forensische Validierung)
- Live-Calculation statt gespeicherter Werte – Jeder Snapshot ruft die zentrale Calculation Engine auf
- Batch-Verarbeitung (BATCH_SIZE = 500) für Shops mit 50.000+ Produkten
- Tiefen-Erfassung komplexer Objekte (Allergene, Nährwerte, Staffelpreise) als JSON-Serialisierung
- Revisionssichere Hash-Verkettung aller Snapshots
DC_Shop_Insights Modul (Operational Intelligence)
- Actionable Metrics – Dashboard-Zahlen sind Deep Links in gefilterte Produktlisten
- Visual Badges in der Produktübersicht – Compliance-Status auf einen Blick
- Erweiterte WooCommerce-Filter für Massenbearbeitung nach Etikett-Typen
4. Privacy Engineering
- Selective Whitelist Prinzip – Nur definierte Event-Typen werden akzeptiert, unbekannte Events verworfen
- „Ari IP-Y“ Truncation – Letztes IP-Oktett wird vor Verarbeitung gekürzt, vollständige IP wird nie persistiert
- Order-ID Entkopplung – Keine Verbindung zwischen Analytics-Tabellen und Bestelldaten (Air-Gap)
- Dual-Retention Strategie – Compliance-Logs permanent, Traffic-Logs ephemeral (48h) + anonyme Aggregation
- Payload-Sanitization – Selbst bei erlaubten Events werden nur whitelistete Felder übernommen
5. Entwicklung der DC Modular Admin UI
- 2×2-Grid-Architektur mit 36 definierten Injektionspunkten
- API-first Design mit JavaScript-Schnittstelle (
window.DCAdminUI) - Integriertes Event-System für modulübergreifende Kommunikation
- Fehlertolerantes Autoloading – Fehler in einzelnen Modulen bringen nicht das gesamte Dashboard zum Absturz
- Abwärtskompatible Legacy-Funktionen für bestehende Module
6. Testphase & Optimierung
- Umfangreiche Tests mit realen Produktkatalogen (Lebensmittel, Elektronik, Mischprodukte)
- Performance-Optimierung der Batch-Prozesse und Datenbankabfragen
- Validierung der Hash-Chain-Integrität und Manipulationserkennung
- Datenschutz-Folgenabschätzung gemäß DSGVO
Ergebnisse
- Produktionsreife Governance-Infrastruktur – Vollständig als WordPress/WooCommerce-Plugin implementiert
- Technisch erzwungene Datenkonsistenz – Durch Single-Point-of-Truth-Architektur sind Diskrepanzen zwischen Backend, Frontend und Audit unmöglich
- Forensisch belastbare Audit-Trails – Jeder relevante Zustand ist über SHA-256-Hash-Chain revisionssicher dokumentiert
- Zero-PII-Architektur realisiert – Keine personenbezogenen Daten in Logs, IP-Truncation, anonyme Aggregation
- Adaptive Compliance für 7+ Branchen – Dynamische Fieldsets, hybrid pro Produkt, erweiterbar ohne Kernänderungen
- Operative Intelligenz implementiert – Visual Badges, Deep Links, erweiterte Filter für effiziente Massenbearbeitung
- Modulare, erweiterbare Architektur – 36 Injektionspunkte, API-gesteuert, fehlertolerant
Kundennutzen
- Rechtssicherheit durch technische Governance – Nicht Vertrauen in manuelle Eingaben, sondern systemseitig erzwungene Korrektheit
- Nachweisbare Compliance im Streitfall – Revisionssichere Audit-Trails mit manipulationssicherer Hash-Kette
- Datenschutz als Architekturprinzip – Zero-PII-Design, keine nachträglichen Löschpflichten, kein Consent-Banner für Analysen nötig
- Effizienzsteigerung im Tagesgeschäft – Visual Badges, Drill-Downs, Massenfilter – Compliance wird sichtbar und bearbeitbar
- Zukunftssicher durch Erweiterbarkeit – Neue Branchen, neue regulatorische Anforderungen werden durch Plug-and-Play-Extensions abgedeckt, ohne Kernänderungen
- Volle Datenhoheit – On-Premise, keine externen API-Abhängigkeiten, keine versteckten Kosten, keine Abo-Zwänge
Case Study – Grundpreisberechnung & Kennzeichnungspflichten
Maßgeschneiderte Lösung für eine abofreie, lokal betriebene Shop-Architektur
Hintergrund
Ein mittelständisches Handelsunternehmen stand vor der Herausforderung, seine Produktdarstellung an gesetzliche Vorgaben (PAngV, EU-Kennzeichnungspflichten) anzupassen. Die bestehende Shop-Software bot keine zuverlässige, rechtssichere Lösung und war von kostenpflichtigen Modulen abhängig.
Anforderungserfassung (Lastenheft)
- Korrekte Grundpreisberechnung (Maß, Volumen, Gewicht)
- Automatische Anzeige am Produkt
- Erfüllung der Kennzeichnungspflichten
- Multisite-Support für mehrere Shop-Instanzen
- Keine externen Lizenz- oder API-Abhängigkeiten
- Architektur erweiterbar für zukünftige Anforderungen
Technische Übersetzung (Pflichtenheft)
- Lokales Berechnungsmodul ohne Abo-Zwang
- Direkte Integration in bestehende Shop-Instanz
- Theme-unabhängige Ausgabe über Hooks
- Fallback-Mechanismen für fehlende Angaben
- Erweiterbare Modulstruktur
Umsetzung
- Prototyp in isolierter Staging-Umgebung
- Integration in Produktdatenstruktur
- Frontend-Ausgabe per Hook-System
- Performance-Optimierung (minimale DB-Queries, Caching)
Testing & QA
- Funktionsprüfung bei allen Mengeneinheiten
- Cross-Theme-Tests in unterschiedlichen Designs
- Juristische Abnahme der Ausgabedarstellung
- Debugging von Rundungs- und Anzeigeproblemen
Ergebnis
- Vollständig lokal betrieben
- Rechtskonforme Preisangaben & Kennzeichnungen
- Mehrere Shop-Instanzen unterstützt
- Zukunftsfähige, erweiterbare Architektur
Mehrwert
Zeigt, wie spezifische, rechtliche Anforderungen ohne externe Abhängigkeiten gelöst werden können – effizient, sicher, nachhaltig.
Von Konzeption über Entwicklung bis zur On-Premise-Supervision lag das Projekt in meiner Hand.
Entwicklung eines Notfall- und Kontrollprotokolls nach BSI (ISO 27001)
Projektgegenstand
Entwicklung eines strukturierten Notfallprotokolls für sicherheitskritische Vorfälle in einer SaaS-Umgebung sowie Erstellung eines vollständigen Lastenhefts als Grundlage für die Implementierung eines automatisierenden Tools.
Ausgangslage
Ein SaaS-Anbieter benötigte eine klar definierte Vorgehensweise für den Ernstfall, um die vollständige Kontrolle über die Plattform innerhalb weniger Sekunden wiederherstellen zu können.
Vor Projektbeginn lagen verschiedene konzeptionelle Ideen vor, jedoch ohne durchgängige Struktur oder technische Umsetzungsgrundlage.
Zielsetzung
- Entwicklung eines einsatzbereiten Incident-Response-Protokolls für kritische Plattformvorfälle
- Erstellung eines revisionssicheren Lastenhefts zur direkten Umsetzung in ein automatisierendes Incident-Control-Tools
- Sicherstellung der Kompatibilität mit bestehenden Erkennungssystemen
- Revisionssichere Dokumentation aller Schritte
Vorgehensweise
1. Analysephase
- Durchführung von Workshops mit Stakeholdern, IT- und Security-Teams
- Priorisierung potenzieller Bedrohungsszenarien
- Erfassung bestehender Sicherheits- und Monitoring-Infrastruktur
2. Protokolldesign (IRP-21)
Entwicklung eines vierstufigen Incident-Response-Ablaufs:
- Detection – Auslösung durch externes System oder manuell
- Lockdown – Isolation kompromittierter Zugänge und Systeme
- Recovery – Wiederherstellung aus geprüften Backups
- Reassign – Übergabe limitierter Zugänge an definierte Vertrauenspersonen
3. Technische Vorplanung
- Definition der Anforderungen an Rollenverwaltung, Zugriffskontrolle und Integrationspunkte
- Beschreibung der Sicherheitsarchitektur (Isolation, Mehrfaktor-Authentifizierung, manipulationssicheres Logging)
- Festlegung von API-Triggern und manuellen Auslösemechanismen
4. Erstellung des Lastenhefts
- Detaillierte Funktionsbeschreibung (Muss-, Soll-, Kann-Anforderungen)
- Schnittstellenspezifikationen für die Anbindung an externe Erkennungssysteme
- Test- und Abnahmeplan
Ergebnisse
- Fertig ausgearbeitetes Incident-Response-Protokoll (IRP-21)
- Vollständiges Lastenheft als direkte Grundlage für die Tool-Entwicklung
- Flexible Auslösbarkeit (manuell oder automatisiert über bestehende Systeme)
- Reduzierte Ausfallzeiten und minimiertes Schadenspotenzial
Kundennutzen
- Standardisiertes, dokumentiertes Vorgehen im Ernstfall
- Verkürzte Entwicklungszeit für die interne Tool-Umsetzung
- Zukunftssichere Architektur durch Integrationsfähigkeit mit beliebigen Detection-Systemen
- Erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit und Sicherheit
Konzeption und Umsetzung On-Premise war meine Aufgabe.
Case Study – Musik Sync Plattform
Projektgegenstand
Konzeption, Entwicklung und Implementierung einer unabhängigen Musiklizenzierungsplattform für Rechteinhaber – von der Anforderungsanalyse über die Prototypenerstellung bis zur finalen produktiven Umsetzung.
Ausgangslage
In der etablierten Lizenzierungspraxis sind Rechteinhaber häufig auf große Verlage oder Stock-Marktplätze angewiesen. Das führt zu hohen Umsatzverlusten:
- Verlagsmodell: Rechteinhaber und Urheber teilen Einnahmen (50/50). Gibt der Verlag den Katalog an einen Major weiter, behält dieser ebenfalls 50 % des Verlagsanteils. Ergebnis: Der Urheber erhält nur 25 % des möglichen Erlöses.
- Stock-Marktplätze: Hohe Kommissionssätze (teilweise 50 % oder mehr) bei gleichzeitig geringer Einflussmöglichkeit auf Preisgestaltung, Präsentation und Metadaten.
Eine eigene Plattform ermöglicht es, nahezu den vollständigen Erlös zu behalten, volle Kontrolle über die Präsentation zu haben und branchenspezifische Metadaten frei zu verwalten.
Ziele
- Maximale Erlösbeteiligung durch Eigenvertrieb
- Unabhängigkeit von Drittplattformen und Abo-Plugins
- Branchenspezifische Metadatenverwaltung (IPI, ISWC, ISRC)
- Automatisierte Pflegeprozesse zur Reduzierung manueller Arbeit
- Nahtlose Benutzererfahrung durch AJAX-basierte Audio-Previews mit Wellenform-Visualisierung
- Mehrstufiges Lizenz- und Preismodell auf WooCommerce-Basis
Vorgehensweise
1. Anforderungsanalyse & Lastenheft
- Workshops zur Definition funktionaler Anforderungen (Upload, Metadaten, Vorhören, Lizenzierung, Abrechnung)
- Analyse der rechtlichen und lizenztechnischen Rahmenbedingungen
- Erstellung eines vollständigen Lastenhefts mit technischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen
2. Machbarkeits- und Variantenanalyse
- Prüfung bestehender Themes und Plugins auf Kompatibilität, Erweiterbarkeit und Lizenzmodell
- Auswahl von Einmal-Lizenz-Lösungen, Abo-Modelle nur bei technischer Notwendigkeit
- Ermittlung der drei kosteneffizientesten Umsetzungsvarianten unter Berücksichtigung von Performance, Wartung und Funktionsumfang
3. Entwicklung von Prototypen
- Umsetzung von drei WooCommerce-basierten Prototypen mit unterschiedlichen Themes und Feature-Sets
- Integration einer AJAX-kompatiblen Playerlösung mit Wellenformdarstellung anstelle statischer Produktbilder
- Erste Implementierung eines lizenzbasierten Multi-Pricing-Systems
4. Eigenentwicklung „IPI Data Pro“
- Entwicklung eines dedizierten WooCommerce-Plugins zur Verwaltung branchenspezifischer Metadaten
- Erfassung und Anzeige von:
- Composer, Publisher
- Composer/Publisher IPI
- Performing Rights Organisation (P.R.O.)
- ISWC- und ISRC-Codes
- Automatisches Tagging und Kategorisierung von Werken
- Shortcodes und Templates für flexible Ausgabe im Frontend
- Vollständige Unabhängigkeit von externen Custom-Field-Plugins
- Automatisierte Taxonomie- und Subkategorie-Erstellung (Kategorie und Tags) bei Einpflege von Komponist, Publisher und PRO Organisation
5. Finale Umsetzung
- Auswahl der optimalen Theme- und Plugin-Kombination auf Basis der Prototypenergebnisse
- Umsetzung des gesamten Systems mit optimierter Performance und responsivem Design
- Integration aller Kernfunktionen:
- AJAX-Suche und Filterung
- Wellenform-Audioplayer
- Lizenzverwaltung mit Staffelpreisen
- IPI Data Pro für Metadatenpflege
- Testphase mit realen Musikkatalogen und Lizenzierungsszenarien
Ergebnisse
- Funktionsfähige, skalierbare Musiklizenzierungsplattform mit vollständiger Daten- und Systemkontrolle
- Deutliche Reduktion externer Abhängigkeiten und Wegfall wiederkehrender Lizenzkosten für wesentliche Kernfunktionen
- Automatisierte Metadatenpflege durch IPI Data Pro, wodurch Erfassungsfehler minimiert und Verwaltungsaufwand gesenkt wurde
- Nahtlose Benutzererfahrung durch schnelle AJAX-Interaktionen und Wellenform-Previews
- Erweiterbare Architektur für zukünftige Lizenzmodelle und Zusatzfunktionen
Kundennutzen
- Maximale Einnahmen durch Direktvertrieb ohne doppelte oder mehrstufige Beteiligung
- Vollständige Unabhängigkeit von großen Verlagen und Marktplätzen
- Effizienzsteigerung durch automatisierte Pflegeprozesse und einheitliche Metadatenverwaltung
- Langfristige Investitionssicherheit durch modulare und wartungsfreundliche Architektur
Von Konzeption über Entwicklung bis zur On-Premise-Supervision lag das Projekt in meiner Hand.
Case Study – Entwicklung und Integration eines Netzwerk-Diagnosemoduls
Projektgegenstand
End-to-End-Entwicklung und Integration eines Echtzeit-Netzwerkmonitorings in eine Compliance-Suite zur proaktiven Erkennung von Infrastrukturausfällen.
Ausgangslage
Ein Unternehmen mit kritischen Online-Diensten stand vor folgenden Herausforderungen:
- Manuelle Netzwerkchecks beanspruchten täglich 45+ Minuten
- Kein Frühwarnsystem für Ausfälle von Payment-Gateways
- Fragmentierte Diagnosetools ohne Compliance-Protokollierung
- Verzögerte Reaktion auf Störungen unternehmenseigener Server
Zielsetzung
| Kategorie | Ziele |
|---|---|
| Funktional | • Echtzeit-Ping/HTTP-Tests • Geolokalisierte Serverchecks • Automatisierte Massentests |
| Integration | • Nahtlose Anbindung an Compliance-Suite • Einheitliches Admin-Interface • API für bestehende Monitoring-Tools |
| Compliance | • Revisionssichere Protokollierung • Audit-fähige Testhistorien • SOC2-konforme Dokumentation |
Entwicklungs- & Integrationsprozess
Phase 1: Architekturdesign

Phase 2: Kernentwicklung
- Hybride Test-Engine
- Unternehmensserver-Integration
- Testläufe aller Destinationen
Phase 3: UI-Integration
- Toggle-basierte Tabs für Testgruppen
- Dynamische Latenzvisualisierung mit CSS-Variablen
- „Run All“-Funktion mit Ajax-Massenabfragen
Phase 4: Sicherheitsintegration
- Nonce-basierte API-Endpoints
- Isolierte Ausführungsumgebung
- Automatische Log-Korrelation mit Compliance-Audits
Ergebnisse
Technische Leistung
| KPI | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Testdurchlaufzeit | 45 Min. | 3 Min. |
| Störungserkennung | Manuell | < 10 Sek. |
| False Positives | 32% | 4% |
Funktionale Meilensteine
- Unified Dashboard für alle Netzwerkdienste
- Automatisierte Tests unternehmenseigener Server
- Ein-Klick-Notfallchecks bei Verdacht auf DDoS-Angriffe
- Compliance-Protokolle mit direktem Bezug zu Testresultaten
Kundennutzen
Operative Effizienz
- 92% Reduktion manueller Diagnosezeit
- Sofortige Visualisierung von Netzwerkengpässen
- Automatische Priorisierung kritischer Ausfälle
Compliance-Sicherheit
- Dokumentierte Testhistorien für Audits
- Nachweisbare Überwachung interner Server
- Integrierte Forensik-Daten bei Sicherheitsvorfällen
Technologiestack
| Komponente | Lösung |
|---|---|
| Backend | PHP 8.1, WordPress Actions API |
| Frontend | Vanilla JS, CSS-Variablen |
| Sicherheit | Nonce-Authentifizierung, Shell-Command-Sanitization |
| Integration | Custom WordPress Admin UI, Webhooks |
Von Konzeption über Entwicklung bis zur On-Premise-Supervision lag das Projekt in meiner Hand.
Impressum:
Murat Arici
Grotenburgstr. 150
47800 Krefeld
E-Mail: murat@aricimurat.com
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